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01.09.2026

Sonnenschutz im Schwimmbad: Trainingsschwimmhalle Großfeldsiedlung in Wien

Sonnenschutz im Schwimmbad spielt in diesem Kombibad eine zentrale Rolle. Mit der neuen Trainingsschwimmhalle in der Wiener Großfeldsiedlung gelingt Illiz Architekten ein Bau, der sich selbstverständlich in den Bestand einfügt und zugleich eine eigenständige architektonische Haltung formuliert. Der Neubau nutzt die Fläche des ehemaligen Parkplatzes und verbindet sich über zwei freitragende Brücken mit dem bestehenden Hallenbad zu einem schlüssigen Gesamtensemble. Dazwischen entsteht eine grüne Gasse, die den Zugang neu ordnet und Besucher intuitiv zum Haupteingang unter den Brücken führt.

Ein wesentlicher Bestandteil des architektonischen Konzepts ist dabei der moderne Sonnenschutz im Schwimmbad: ROMA Textilscreens sorgen für eine präzise Lichtlenkung und unterstützen den hohen Aufenthaltskomfort in der Schwimmhalle (die Fotos zeigen die Schwimmhalle in Wien-Simmering, die auf die gleiche Art und Weise von illiz architektur modernisiert wurde).



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Inhaltsverzeichnis

Bewegung wird Raum: Architektur mit klarer Wegeführung

Schon von außen geben die großzügigen Glasflächen des Schwimmbads den Blick auf das Innere frei, wo eine Treppe nach oben zur Beckenebene im ersten Obergeschoss führt. Von hier aus verweben die Brücken den Neubau mit der Kassahalle des Bestands zu einem zusammenhängenden Erschließungsraum.

Es entsteht eine Wegeführung, welche die Besucherströme funktional entflechtet und dennoch räumlich miteinander in Beziehung setzt – Orientierung entsteht nicht über Beschilderung, sondern über Blickbezüge und Raumkontinuität.

Die Erschließung funktioniert aus dem Raum heraus – man versteht intuitiv, wohin man sich bewegt.

Stefanie Wögrath, Geschäftsführerin illiz architektur

Holztragwerk als konstruktive Logik

Das nahezu sechs Meter hohe Volumen der Schwimmhalle wird von einem sachlichen Holztragwerk geprägt, das von einer raumhohen Glasfassade umhüllt ist. Die Entscheidung der Illiz Architekten für Holz folgt dabei weniger einer ästhetischen als vielmehr einer konstruktiven Logik: In der feuchte- und chlorbelasteten Atmosphäre einer Schwimmhalle erweist sich das Material – bei präziser Detailausbildung – als dauerhaft und robust.

Im Zusammenspiel mit hellen Fliesen in Weiß- und Grautönen sowie der umlaufenden Sitzbank am Beckenrand entsteht eine ruhige, sportlich geprägte Atmosphäre, in der Konstruktion und Nutzung unmittelbar zusammenfallen.

Holz wird hier nicht inszeniert, sondern konstruktiv gedacht – und genau darin liegt seine Qualität.

Stefanie Wögrath, Geschäftsführerin illiz architektur

Sonnenschutz im Schwimmbad durch präzise Lichtlenkung

Die Lichtführung folgt einem klaren Prinzip: Helligkeit ja, harte Reflexionen nein. Bereits im Bestand wird dies durch seitliche, transluzente Lichttaschen erreicht, die blendfreies Tageslicht in das angehobene Beckenvolumen führen.

Im Neubau übernehmen die ROMA Textilscreens diese Aufgabe als vorgelagerte Fassadenebene. Anders als klassische Systeme filtern sie das Licht gleichmäßig, vermeiden Spiegelungen auf der Wasseroberfläche und sichern klare Sichtverhältnisse – ein Aspekt, der in der Schwimmhalle auch sicherheitsrelevant ist. Der Sonnenschutz für das Schwimmbad trägt dazu bei, den Tageslichteinfall gezielt zu regulieren und gleichzeitig Blendungen zu minimieren. So entstehen angenehme Lichtverhältnisse für Sportler, Besucher und Aufsichtspersonal.

Im Hallenbad wird Licht zur Frage der Wahrnehmung – und damit auch zur Frage der Sicherheit.

Stefanie Wögrath, Geschäftsführerin illiz architektur

Fassade zwischen Klarheit, Filterwirkung und Sonnenschutz

Der Neubau greift die Fassadengliederung und die markante Dachkontur des Bestands auf und übersetzt sie in eine zeitgemäße Formensprache. Eine weit ausladende Dachscheibe und umlaufende Oberlichtbänder definieren die Gebäudegeometrie, während ein variierender Horizont zwischen Glas- und Holzflächen die unterschiedlichen Nutzungen – Halle, Foyer, Garderoben – nach außen ablesbar macht.

Davor spannt sich eine begrünte Stahlkonstruktion, die sich nach oben horizontal verzweigt und das Gebäude wie ein lichter Schleier umhüllt. In dieses vielschichtige System integrieren sich die ROMA ZIPSCREEN 2.0 Fassadentextilscreens als präzise gesetzte Filterebene, die zwischen Transparenz und Rücknahme vermittelt. Sie werden damit zu einem integralen Bestandteil des Sonnenschutzes im Schwimmbad und verbinden architektonische Gestaltung mit funktionalen Anforderungen wie Blendschutz und sommerlichem Wärmeschutz.

Die Fassade ist kein Abschluss, sondern eine Membran – sie reguliert, vermittelt und strukturiert zugleich.

Stefanie Wögrath, Geschäftsführerin illiz architektur

Architektur aus einem durchgehenden Gedanken

Die Qualität des Projekts liegt in der Konsequenz seiner Entscheidungen. Städtebau, Tragwerk, Lichtführung und Fassadenausbildung greifen ineinander und entwickeln sich aus einem gemeinsamen Ansatz: Klarheit im Aufbau, Präzision im Detail und Selbstverständlichkeit in der Nutzung.

Die Textilscreens werden dabei nicht als technisches Add-on sichtbar, sondern als integraler Bestandteil eines architektonischen Systems, das Atmosphäre ebenso ernst nimmt wie Funktion. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie moderner Sonnenschutz im Schwimmbad einen wichtigen Beitrag zu Komfort, Sicherheit und architektonischer Qualität leisten kann.

Technik wird hier nicht gezeigt, sondern übersetzt – in Raumqualität.

Stefanie Wögrath, Geschäftsführerin illiz architektur

Architektur und Sonnenschutz im Schwimmbad ganzheitlich denken

Die Trainingsschwimmhalle Großfeldsiedlung in Wien zeigt, wie sich ROMA Sonnenschutz als integraler Bestandteil anspruchsvoller Architektur einsetzen lassen. Mit individueller Beratung unterstützt ROMA Architekten und Planer bereits in frühen Projektphasen. Für die fachgerechte Umsetzung stehen Ihnen außerdem qualifizierte ROMA Fachpartner zur Verfügung.

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