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10.08.2026

Sonnenschutz und Sichtschutz für Fenster: Textilscreens im Sommer

Sonnen und Hitzeschutz Textilscreens von ROMA

Sonnenschutz und Sichtschutz für Fenster sind im Sommer eng miteinander verknüpft, wenn Fenster, Balkon oder Terrasse einsehbar sind. Mit Textilscreens lassen sich beide Anforderungen verbinden, ohne den Raum vollständig abzuschirmen. Dieser Beitrag zeigt, worauf es bei der Auswahl des richtigen Sonnenschutzes und Sichtschutzes für Fenster ankommt – von der Gewebeart bis zum Windschutz.

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Inhaltsverzeichnis

Sonnenschutz und Sichtschutz für Fenster: Das Wichtigste in Kürze

  • Textilscreens verbinden Sonnenschutz und Sichtschutz in einem System und lassen sich über das Gewebe individuell auf den jeweiligen Bedarf abstimmen.

  • Der Öffnungsfaktor eines Gewebes entscheidet, wie viel Sicht, Licht und Wärme durchgelassen werden – dieser reicht von 10 Prozent bis 0 Prozent.

  • Auf Balkon und Terrasse lassen sich Sonnenschutz und Sichtschutz mit Vorbautextilscreens kombinieren, ohne den Ausblick vollständig zu nehmen.

  • Bei Wind empfiehlt sich eine automatische Windüberwachung, damit Gewebe und Antrieb geschützt bleiben.

  • Elektrische Antriebe lassen sich per Smart Home steuern und bei Bedarf mit Solarantrieb kombinieren.

Warum Fenster im Sommer zwei Schutzfunktionen zugleich brauchen

Im Sommer treffen zwei Bedürfnisse aufeinander: Räume sollen kühl bleiben, gleichzeitig möchte kaum jemand den ganzen Tag mit offenem Blick zur Straße oder zum Nachbargrundstück leben. Genau an dieser Schnittstelle setzt der Wunsch nach Sichtschutz und Sonnenschutz gemeinsam an. 

Klassische Vorhänge oder Innenjalousien reduzieren zwar den Einblick von außen, lassen die Sonnenenergie jedoch bereits durch die Glasscheibe in den Raum – die Wärme bleibt drinnen. Außenliegende Systeme wie Textilscreens setzen dagegen vor der Fensterscheibe an und halten einen Teil der Hitze draußen, bevor sie den Wohnraum überhaupt erreichen kann.

Textilscreens: ein System für zwei Aufgaben

Technisch gesehen ist ein Textilscreen ein senkrechtgeführtes Gewebe, das über einen Kasten und seitliche Führungsschienen vor dem Fenster montiert wird – viele kennen dieses Prinzip auch unter dem Begriff Senkrechtmarkise. Bei ROMA kommen dabei reißverschlussgeführte zipSCREEN.2-Systeme zum Einsatz, deren seitliche Führung dem Gewebe auch bei Wind sicheren Halt gibt. Je nach Gewebeart bleibt tagsüber ein eingeschränkter Blick nach draußen möglich, während von außen kaum jemand ins Innere sehen kann.

Textilscreens vor dem Fenster mit entspanntem Hund auf der Couch

Welches Gewebe für welchen Zweck?

Der sogenannte Öffnungsfaktor bestimmt, wie viel Sichtschutz, Sichtkontakt und Lichtdurchlass ein Textilscreen-Gewebe jeweils bietet:

Öffnungsfaktor
Sichtschutz bei Tag
Sichtkontakt nach außen
Typischer Einsatz
10 %
gering
sehr gut
Küche, Treppenhaus, viel Tageslicht gewünscht
5 %
ausgewogen
gut
Wohnzimmer, allgemeine Wohnräume
1–2 %
hoch
eingeschränkt
Arbeitszimmer, erhöhter Blendschutzbedarf
0 %
sehr hoch
kein Sichtkontakt
Schlafzimmer, Konferenzraum

Daneben gibt es Acrylgewebe, bei denen sich jedoch – besonders bei hellen Geweben – Schattenrisse abzeichnen können.

In vier Schritten zum passenden Gewebe

  1. Nutzung des Raums festlegen – Wohnzimmer, Schlafzimmer, Homeoffice oder ein offener Balkon stellen unterschiedliche Anforderungen an Sichtschutz und Lichteinfall.

  2. Prioritäten setzen zwischen Sichtschutz bei Nacht, Sichtkontakt nach außen, sommerlichem Wärmeschutz und Blendschutz – meist lassen sich nicht alle vier Eigenschaften gleichermaßen maximieren.

  3. Öffnungsfaktor wählen, orientiert an der Tabelle, passend zur festgelegten Priorität.

  4. Montage und Ausstattung klären – etwa Automatisierung, Windüberwachung oder Solarantrieb – gemeinsam mit einem Fachpartner vor Ort.

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Sichtschutz und Sonnenschutz auf Balkon und Terrasse

Auf Balkon und Terrasse kommt zum Sichtschutz häufig eine weitere Anforderung hinzu: der Wetterschutz. Vorbautextilscreens lassen sich außen vor Balkon- oder Terrassentüren montieren und schaffen dort einen geschützten Rückzugsort, ohne die Fläche komplett abzudunkeln. 

Wer Sonnenschutz und Sichtschutz auf der Terrasse kombinieren möchte, sollte dabei die Windstabilität des Systems im Blick behalten, da Textilscreens im Freien stärker dem Wind ausgesetzt sind als an geschützten Fassadenbereichen. Reißverschlussgeführte ROMA Systeme sind auf hohe Windstabilität ausgelegt – je nach Elementgröße bis zu 120 km/h. Ein zusätzlicher Windwächter fährt das Gewebe bei Bedarf automatisch ein und schützt so Motor und Stoff.

Textilscreens am Balkon oder Terasse

Macht ein blickdichtes Gewebe den Raum genauso dunkel wie ein Rollladen?

Ein Gewebe mit 0 Prozent-Öffnungsfaktor wirkt zwar deutlich blickdichter als transparente Varianten, ersetzt aber keine vollständige Abdunklung, wie sie ein Rollladen ermöglicht. Bei Textilscreens bleibt über den Randbereich der Anlage stets ein gewisser Lichteinfall bestehen, selbst bei blickdichten Geweben. Wer für Schlaf- oder Konferenzräume eine möglichst weitgehende Abdunklung benötigt, kombiniert Textilscreens daher häufig mit einem zusätzlichen Rollladen oder setzt für diese Räume von vornherein auf ein Rollladensystem.

0% zipSCREEN.2 fürs KInderzimmer

Sonnenschutz und Sichtschutz für Fenster: Planung mit ROMA

Sonnenschutz und Sichtschutz für Fenster lassen sich mit Textilscreens in einem System vereinen, das sich über Gewebeart, Automatisierung und Windschutz individuell auf Wohnraum, Balkon oder Terrasse abstimmen lässt

ROMA bietet mit Systemen wie dem Fassadentextilscreen zipSCREEN F50 eine Lösung, die hohe Windstabilität mit einer großen Auswahl an Geweben verbindet. Welches Gewebe und welche Montageart im Einzelfall am besten passt, klären Sie am besten direkt vor Ort mit einem qualifizierten Fachpartner. 

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Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Sonnenschutz und Sichtschutz am Fenster

Bieten Textilscreens gleichzeitig Sonnenschutz und Sichtschutz?

Ja, Textilscreens vereinen Sonnen- und Sichtschutz in einem System. Je nach gewähltem Gewebe reduzieren sie den Wärmeeintrag, schützen tagsüber vor neugierigen Blicken und ermöglichen – abhängig vom Öffnungsfaktor – weiterhin den Blick nach draußen.

Bieten Textilscreens auch nachts einen zuverlässigen Sichtschutz, ohne den Raum komplett abzudunkeln?

Blickdichte Gewebe mit niedrigem Öffnungsfaktor reduzieren den Einblick von außen auch bei künstlichem Licht im Innenraum deutlich, verhindern ihn aber nicht zu hundert Prozent. Über die Randbereiche der Anlage bleibt stets ein gewisser Lichtaustritt bestehen, weshalb Textilscreens eher für einen wirksamen Sichtschutz als für eine vollständige Abdunklung stehen.

Mehr zu Textilscreen-Geweben

Eignen sich Textilscreens auch für einen Balkon oder braucht es eine geschützte Fassade?

Vorbautextilscreens sind für die Montage an Balkonen und Terrassen ausgelegt und bieten dort Sicht- sowie Sonnenschutz, sollten jedoch auf die vor Ort zu erwartenden Windlasten abgestimmt sein. Eine Windüberwachung sorgt in diesen Lagen zusätzlich dafür, dass das Gewebe bei stärkeren Böen automatisch eingefahren wird.

Lässt sich ein bestehender Balkon oder eine Terrasse nachträglich mit Textilscreens ausstatten? 

Eine Nachrüstung ist in den meisten Fällen ohne größere bauliche Eingriffe möglich, da Kasten und Führungsschienen direkt vor der vorhandenen Fassade oder Fensteröffnung montiert werden. Elektrische und solarbetriebene Textilscreens erleichtern die Nachrüstung zusätzlich, da keine aufwendige Elektroinstallation nötig ist.

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