Hitzeaktionstag 2026: ROMA spricht sich für gesetzliche Mindeststandards aus
Der Hitzeaktionstag 2026 findet am 11. Juni statt. Er rückt ein Problem ins Zentrum, das Millionen Haushalte betrifft: Wie gut sind unsere Gebäude gegen Hitze geschützt?
ROMA als ein führender Hersteller von Sonnenschutz gibt Antworten und stellt konkrete politische Forderungen.
Was ist der Hitzeaktionstag?
Der bundesweite Hitzeaktionstag 2026 steht unter dem Schwerpunktthema „Gemeinsam vorsorgen gegen Extremhitze". Im ganzen Land machen Aktionen, Veranstaltungen und Gespräche am 11. Juni sichtbar, wie guter Hitzeschutz gelingen kann – für Institutionen, Verbände und Einzelpersonen gleichermaßen. Denn Hitze ist das größte klimabedingte Gesundheitsrisiko in Deutschland und betrifft uns alle.
60 % der deutschen Wohngebäude ohne ausreichenden Hitzeschutz
Rund 60 % der 19,5 Millionen Wohngebäude hierzulande sind noch unzureichend gegen sommerliche Wärme geschützt. Besonders betroffen: ältere Menschen und einkommensschwächere Haushalte.
ROMA, einer von Deutschlands führenden Herstellern von außenliegenden Sonnenschutzsystemen und Marktführer für Vorbaurollladen, nimmt den bundesweiten Hitzeaktionstag zum Anlass für eine klare Forderung: Gesetzliche Mindestanforderungen für den sommerlichen Wärmeschutz im deutschen Gebäudebestand sind längst überfällig.
„Hitze als Gesundheitsrisiko hängt elementar mit dem Zustand der Wohnungen zusammen, denn dort halten sich die Menschen während Hitzewellen am längsten auf. (…) Leidtragende sind vor allem ältere Menschen und einkommensschwächere Haushalte", erklärt Dr. Mathias Klaiber, Mitglied der Geschäftsleitung ROMA KG.
Warum Fenster das größte Einfallstor für Hitze sind
Wer verstehen will, warum sich Wohnräume im Sommer so schnell aufheizen, muss auf die Fenster schauen. Verglaste Flächen lassen Sonnenenergie nahezu ungefiltert ins Gebäude. Bei 30 °C Außentemperatur erreicht ein ungeschützter Wohnraum durch Sonneneinstrahlung schnell 35 bis 40 °C.
Außenliegender Sonnenschutz – ob Rollladen, Raffstoren oder Textilscreens – ändert das grundlegend: Er stoppt die Wärmestrahlung bereits vor dem Glas, bevor sie überhaupt in den Innenraum gelangt. Der Effekt ist messbar: Die einströmende Sonnenenergie lässt sich so um 80 bis 95 Prozent reduzieren, die Raumaufheizung um bis zu 10 °C senken.
Noch wirkungsvoller wird der Schutz, wenn Systeme automatisch reagieren: ROMA Smart Home-Lösungen schließen den Sonnenschutz situationsgerecht – ohne dass jemand manuell eingreifen muss.
Gemeinsam vorsorgen: Warum Gesetzgeber jetzt handeln müssen
Das Motto des Hitzeaktionstags 2026 – „Gemeinsam vorsorgen gegen Extremhitze" – trifft den Kern des Problems. Deutschlands Baugesetze basieren beim Hitzeschutz noch immer auf Klimadaten aus den Jahren 1988 bis 2007. Wirksame gesetzliche Anforderungen für Bestandsgebäude fehlen damit fast vollständig.
Dass einzelne Gerichte bei dauerhaft überschrittenen 30 °C tagsüber und 26 °C nachts bereits Mietminderungen von bis zu 30 Prozent zugesprochen haben, zeigt die gesellschaftliche Relevanz des Themas. Ein einheitlicher gesetzlicher Rahmen fehlt jedoch bis heute.
ROMA fordert daher:
Gesetzliche Hitzeschutzanforderungen auch für Bestandssanierungen – nicht nur im Neubau
Stärkeren Fokus auf die Energieeffizienz von Hitzeschutzlösungen gegenüber stromintensiven Klimaanlagen
Alle Hintergrunddaten, rechtliche Einordnungen und politischen Forderungen von ROMA zum Thema sommerlicher Hitzeschutz finden Sie in der offiziellen Pressemitteilung anlässlich des bundesweiten Hitzeaktionstags 2026.
Hitzeaktionstag 2026: Daten- und Hintergrundpapier zur Hitzebelastung im deutschen Gebäudebestand
Zum Hitzeaktionstag 2026 handeln: Sonnenschutz beim ROMA Fachpartner
Ob Rollladen, Raffstoren oder Textilscreens – ROMA bietet für jede Fassade und jeden Gebäudetyp die passende Lösung für wirksamen sommerlichen Wärmeschutz. Die Produkte werden ausschließlich über qualifizierte ROMA Fachpartner geplant und installiert.