ROMA Neuheiten für Architekten und Planer

Die ROMA Neuheiten für Architekten lösen drei typische Planungsaufgaben. ROMA UNO vereint alle Behangarten in einem Kastensystem. ROMA F50 integriert Raffstoren und Textilscreens flächenbündig in die Pfosten-Riegel-Fassade. Die Rettungsweglösungen Lift&go und Push&go machen Raffstoren ohne Strom und ohne Kurbel im Notfall bedienbar.

  • ROMA UNO: ein Kasten für Rollladen, Raffstoren und Textilscreens

  • ROMA F50: Sonnenschutz für Pfosten-Riegel-Fassaden

  • Lift&go und Push&go: Notbedienungen, unauffällig integriert

ROMA Architektenberatung nutzen

Gewerbeobjekt mit Fassadensystemen Raffstore F50 und zipSCREEN F50

ROMA UNO: ein Kastensystem für Rollladen, Raffstoren und Textilscreens

Mit dem Komplettsystem ROMA UNO planen Sie jede Öffnung mit demselben Kasten und derselben Einbautiefe. Das gilt unabhängig davon, ob dort ein Rollladen, ein Raffstore oder ein Textilscreen läuft. ROMA UNO vereinfacht Details und Ausschreibung und sorgt für ein einheitliches Fassadenbild. Behang und Führungsschienen lassen sich mit wenigen Bauteilen tauschen. So bleibt der Sonnenschutz anpassbar, wenn Räume später anders genutzt werden.

Ihre Planungsvorteile mit ROMA UNO

Auch beim Anschluss ans Fenster ist UNO auf eine saubere und schnelle Ausführung ausgelegt. Zum Lieferumfang gehört eine farblich abgestimmte Fensterbank mit Entwässerungsmodul. Sie sorgt für einen geprüft schlagregendichten Anschluss zum Blendrahmen, ohne zusätzliche Dichtmaßnahmen im Bereich des Sonnenschutzes. Die Klemmleisten werden bereits im Werk vormontiert, deshalb entfällt das Abmessen und Ausrichten auf der Baustelle. So entsteht eine klare Linienführung ohne sichtbare Bohrlöcher. Die Hirschmann-Steckverbindung bleibt für spätere Revisionen gut zugänglich in der Führungsschiene.

Eine Kastengröße

Behangwechsel und Nachrüstung sind jederzeit möglich. Das gilt auch, wenn UNO zunächst als Leerkasten verbaut wird.

Absturzsicherung und Insektenschutz

Die Absturzsicherung gibt es aus Glas, Gitter oder Aluminiumblech. Der Insektenschutz braucht keine zusätzliche Bautiefe.

Flexible Führungsschienen

Sie sind sichtbar, voll einputzbar oder kastentief ausführbar. Revision und Behangwechsel bleiben in jeder Variante möglich.

Nothandkurbel für ROMA UNO

In manchen Bereichen muss sich der Sonnenschutz auch bei Stromausfall oder Motordefekt bedienen lassen. Dafür gibt es ROMA UNO jetzt mit Nothandkurbel. Der Bedienaustritt liegt in der Blendenkappe, deshalb ist keine Kastenverlängerung nötig. Der Kurbelabgang ist in 45° oder 90° ausführbar, die Endlagen bleiben erhalten. Bei Raffstoren ist zusätzlich eine Funkbedienung über einen Zwischenstecker möglich.

Nothandkurbel

ROMA F50: Raffstore und zipSCREEN für Pfosten-Riegel-Fassaden

Die Fassadensysteme ROMA F50 sind für Pfosten-Riegel-Fassaden mit 50er- und 60er-Pfosten entwickelt. Raffstore F50 und zipSCREEN F50 haben dieselbe Ansichtsbreite von 50 mm. Deshalb lassen sie sich an einem Gebäude frei kombinieren, zum Beispiel lichtlenkende Lamellen im Büro und textiler Blendschutz im Konferenzraum, beides mit identischem Fugenbild. Die Führungsschienen liegen direkt am Pfosten an und sind seitlich geschlossen an das Fassadensystem angebunden. So entsteht kein seitliches Hinterströmen. Die Systeme sind mit allen gängigen Fassadenherstellern kompatibel.

Raffstore F50: Lichtlenkung als selbsttragendes System

Beim Raffstore F50 verbindet ein patentierter Stahlzapfen Blende und Führungsschiene zu einem selbsttragenden System. Eine Befestigung der Blende an der Fassade entfällt. Die seitlich geschlossenen Führungsschienen schließen direkt an den Pfosten an und lassen dadurch weniger Licht und Wind seitlich durch. Wie windstabil der Raffstore ist, hängt von der Lamelle und der Elementgröße ab. Ein Windwächter wird empfohlen, damit der Behang bei starkem Wind rechtzeitig auffährt.

Vier Lamellenarten

Zur Wahl stehen ZL 81, DBL 70, GL 85 und FL 80.

Große Elemente

Möglich sind eine Breite bis 3.500 mm, eine Höhe bis 4.500 mm und bis 18 m² je Einzelbehang.

Für sicherheitsrelevante Bereiche

Optional gibt es den Raffstore F50 mit Schnellraffung und Akkupufferung.

zipSCREEN F50: textile Verschattung mit Reißverschlussführung

Der zipSCREEN F50 ist die textile Alternative im F50-System. Er wurde mit dem Red Dot Award 2022 für Product Design ausgezeichnet. Die Reißverschlussführung hält das Textilscreen-Gewebe auch bei Wind sicher in der Schiene, je nach Elementgröße bis 117 km/h. Für eine ruhige Optik sorgen der voll einziehbare Fallstab und die lackierten Stoßkanten an den Blendenteilen. Für Bestandsfassaden ist eine Nachrüstung auf vorhandene M8-Stehbolzen möglich, wenn diese die geforderten Lasten aufnehmen.

Große Elementflächen

Möglich sind bis 18 m² bei bis zu 6 m Höhe oder bis zu 3,5 m Breite.

Gewebe für jede Nutzung

Die Öffnungsfaktoren reichen von 10 % für gute Durchsicht bis 0 % für Abdunklung in Konferenz- oder Schlafräumen.

Lift&go und Push&go: Notbedienung für Raffstoren

Motorbetriebene Raffstoren sind komfortabel, ohne Strom aber unbeweglich. Liegt ein Fenster oder eine Tür im zweiten Rettungsweg, muss sich der Behang trotzdem öffnen lassen. Mit den neuen Notbedienungen Lift&go und Push&go schieben Nutzer die Endleiste von Hand nach oben, wo sie in der Führungsschiene arretiert. Das funktioniert ohne Strom und ohne kraftaufwendiges Kurbeln. Beide Lösungen sind ab Werk vormontiert und wartungsarm.

Wichtig für Ihre Planung

Ob und wie Sonnenschutz in einem Flucht- oder Rettungsweg eingesetzt werden darf, entscheidet die zuständige Brandschutzbehörde. Die Verschattung des ersten und zweiten Rettungswegs muss im Brandschutzkonzept festgelegt sein. Der bauverantwortliche Planer stimmt sie vor der Bestellung mit der Behörde ab. Eine manuelle Notbedienung ersetzt keine bauaufsichtlich genehmigte Rettungsöffnung, und eine generelle Freigabe durch ROMA gibt es nicht. Die örtlichen Vorschriften für Flucht- und Rettungswege sind einzuhalten.

Lift&go: unauffällig im Element verbaut

Lift&go gibt es in zwei Varianten, jeweils auf die Raffstorelamelle abgestimmt:

  • Lift&go GL85 für die gebördelte Lamelle GL85 mit beidseitiger Schienenführung: Die Endleiste ist stufenlos in jeder Position arretierbar. Ein Bolzenmechanismus verkeilt sie zuverlässig im Inlet der Führungsschiene.

  • Lift&go CDL für die Comfort & Design Lamelle CDL : Die Endleiste rastet über den integrierten Laufwagen in vordefinierten Fräsungen ein. Je Element sind bis zu drei Arretierpositionen möglich.

Beide Varianten lassen sich von innen und außen bedienen. Die Arretierung löst sich wieder, sobald der Raffstore per Auf-Befehl am Bedientaster nach oben fährt.



Push&go: gut sichtbar in grüner Rettungswegfarbe

Push&go lässt sich mit vielen Raffstorenlamellen kombinieren, nur nicht mit der CDL. Deshalb eignet es sich für Projekte mit unterschiedlichen Raffstoren-Systemen . Zwei grüne Push-Knöpfe an den Führungsschienen machen die Notbedienung auf den ersten Blick erkennbar. Ein Druck auf die Knöpfe lässt die Verriegelung einrasten, erneutes Drücken löst sie. Die Höhe der Arretierposition legen Sie für jedes Projekt fest.

Notbedienung
Lift&go GL85
Lift&go CDL
Push&go
Lamelle
Lamelle GL85 mit beidseitiger Schienenführung
CDL
viele Lamellentypen, außer CDL
Arretierung
stufenlos, Bolzenmechanismus im Inlet
Laufwagen rastet in Fräsungen ein
Verriegelung über Push-Knöpfe
Arretierpositionen
jede Position
bis zu 3 je Element
individuell festgelegte Höhe
Optik
unauffällig im Element
unauffällig im Element
grüne Knöpfe in Rettungswegfarbe
Lösen
Auf-Befehl am Bedientaster
Auf-Befehl am Bedientaster
erneutes Drücken der Knöpfe

Akkupufferung: Sonnenschutz bleibt bei Stromausfall bedienbar

Mit der neuen ROMA Akkupufferung BASIC und EASY CHANGE lassen sich Rollladen, Raffstoren und Textilscreens auch ohne 230-V-Versorgung bedienen. Innerhalb von 24 Stunden sind mindestens fünf komplette Bewegungszyklen möglich. Auf Wunsch fährt der Behang bei Stromausfall automatisch auf. Über eine Brandmeldezentrale lässt sich das Auffahren im Gefahrenfall auch automatisch auslösen. Bei der Variante EASY CHANGE wird der Akku von außen gewechselt, ohne die Unterputzdose zu öffnen. Nach Freigabe durch die zuständige Brandschutzbehörde ist die Akkupufferung auch im zweiten Rettungsweg einsetzbar.

Von der Idee bis zum Detail: Planungsunterstützung von ROMA

Damit die ROMA Neuheiten UNO, F50, Lift&go und Push&go sicher in Ihre Planung finden, steht Ihnen die ROMA Architektenberatung von Anfang an zur Seite. Sie hilft Ihnen bei der Auswahl des passenden Systems, bei Anschlussdetails und Elementgrößen. Auch beim Rettungswegkonzept begleitet sie Sie, bis zur Abstimmung mit der zuständigen Brandschutzbehörde. Die Beratung erreichen Sie telefonisch unter +49 (0)8222 4000-377 oder per E-Mail an architektenberatung@roma.de, auf Wunsch auch bei Ihnen vor Ort.

Alle Unterlagen für Ihre Detailplanung finden Sie in der ROMA Planungsunterstützung: CAD-Daten und Wanddetails als DWG, DXF und PDF, Ausschreibungstexte, das digitale Kompendium sowie Tools wie den Elementhöhenrechner.

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