ROMA Nothandkurbeln: Neue Lösungen für UNO und zipSCREEN.2
Die ROMA Nothandkurbel sorgt künftig in noch mehr Sonnenschutzsystemen für Sicherheit, wenn Strom oder Motor ausfallen. Die bewährte Nothandkurbel lässt sich erstmals direkt in das Komplettsystem ROMA UNO sowie in den Vorbautextilscreen zipSCREEN.2 einbauen. Damit erweitert ROMA die Möglichkeiten für den zweiten Rettungsweg und schafft zusätzliche Sicherheit bei Stromausfall oder Motordefekt.
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Warum eine Nothandkurbel im Sonnenschutz wichtig ist
Motorisierter Sonnenschutz ist komfortabel – doch ohne Stromzufuhr bleibt er zunächst unbeweglich. Genau hier setzt die Nothandkurbel an: Sie ermöglicht es, Rollladen, Raffstoren und Textilscreens auch bei Stromausfall oder einem Motordefekt zuverlässig von Hand zu öffnen und zu schließen. Besonders relevant wird das, wenn eine Sonnenschutzanlage als Teil des zweiten Rettungswegs geplant ist.
Wichtig zu wissen: Eine Nothandkurbel muss ein Planer oder Architekt zuvor als bauaufsichtlich geprüfte Rettungsweglösung genehmigen lassen. Ob und wie ein Sonnenschutzsystem als Rettungsweg genutzt werden darf, muss stets im Brandschutzkonzept festgelegt und von der zuständigen Behörde freigegeben werden.
ROMA Nothandkurbel im Komplettsystem UNO
Mit dem Komplettsystem UNO können Rollladen, Raffstoren und Textilscreens in einem einzigen Kasten realisiert werden. Von nun an steht dafür die Nothandkurbel in allen UNO Varianten zur Verfügung. Je nach Einbausituation lässt sich der Kurbelabgang wahlweise in 45°- oder 90°-Ausführung umsetzen.
Für Raffstoren besteht zusätzlich die Möglichkeit einer Funkbedienung über einen Zwischenstecker: So ist im Alltag eine komfortable Steuerung per Funk möglich, während die Nothandkurbel weiterhin zur Notbedienung erhalten bleibt.
Ihre Vorteile für Nothandkurbel-Motor bei ROMA UNO im Überblick
Bedienaustritt innerhalb der Blendenkappe – somit ist keine Kastenverlängerung notwendig
Eingestellte Endlagen bleiben auch nach Kurbelbedienung erhalten
Bedienung ist in jeder Position des Behangs möglich
Bei Textilscreens ist eine falsche Drehrichtung technisch ausgeschlossen
Hinweis: Bei einer Ausführung mit Nothandkurbel-Motor ist ein späterer Wechsel zwischen den Behangarten Rollladen, Raffstoren und Textilscreen nicht mehr möglich. Diesen Punkt sollten Fachpartner bereits in der Planungsphase gemeinsam mit dem Bauherrn berücksichtigen.
ROMA Nothandkurbel für zipSCREEN.2
Auch für textile Sonnenschutzlösungen hat ROMA eine neue Antwort auf die Frage nach dem zweiten Rettungsweg entwickelt: den Einsatz eines Nothandkurbelmotors im zipSCREEN.2 System. Die Lösung basiert auf den Vorbautextilscreens QUADRO und INTEGO mit Kastengröße 130 und einer eigens dafür konstruierten NHK-Führungsschiene im Maß 39 x 62 mm.
Die Vorteile dieses Systems sind
Geringe Wartungsintensität und dadurch geringe Folgekosten
Endlagen bleiben nach der Notbedienung erhalten
Notbedienung ist in jeder Behangposition möglich
Ein Freilauf schließt eine falsche Drehrichtung sowie ein mitdrehendes Kurbelrad aus
Alternative ohne Kurbelkraft: Lift&go und Push&go für Raffstoren
Nicht jede Situation verlangt nach einer klassischen Handkurbel. Für Raffstoren bietet ROMA mit Lift&go und Push&go zwei weitere Notbedienungen, bei denen die Endleiste ganz ohne Kurbelkraft von Hand hochgeschoben und in der Führungsschiene arretiert wird. Der entscheidende Unterschied zur Nothandkurbel: Die Bedienung erfolgt mühelos von Hand, unauffällig integriert oder mit gut sichtbaren grünen Notfall-Tastern.
Mit Akkupufferung ohne Kurbeln
Wenn die Nothandkurbel als Notbedienung zu umständlich ist: Mit den neuen Akkupufferungen BASIC und EASY CHANGE bleiben ROMA Rollladen, Raffstoren und Textilscreens auch bei Stromausfall bedienbar. Die Lösungen sorgen für mehr Komfort und Sicherheit – und sind ideal für moderne Gebäude- und Rettungsweg-Konzepte.
Rettungsweg-Planung: Das sollten Sie wissen
Ein zweiter Rettungsweg wird immer dann relevant, wenn eine Flucht über den ersten Rettungsweg im Ernstfall nicht möglich ist. Generell muss die Verschattung des ersten und zweiten Rettungswegs im Brandschutzkonzept eindeutig definiert sein. Neben dem Sonnenschutz spielt dabei häufig auch die Fensterlösung selbst eine Rolle – beispielsweise in Form eines Notausstiegsfensters.
Die Planung und Abstimmung mit der zuständigen Brandschutzbehörde obliegt in der Regel dem Architekten oder Brandschutzplaner – eine bauaufsichtliche Rettungsweglösung ohne diese Freigabe ist nicht zulässig. Ihr ROMA Fachpartner unterstützen Sie dabei, die passende technische Lösung für Ihr Bauvorhaben zu finden.
Mehr Sicherheit für jedes ROMA System
Mit den neuen Nothandkurbel-Integrationen für UNO und zipSCREEN.2 unterstreicht ROMA seinen Anspruch, Qualität und Funktionalität mit Sicherheit im Ernstfall zu verbinden – ganz gleich, ob Rollladen, Raffstore oder Textilscreen zum Einsatz kommt.
Wer die neuen Lösungen für sein Projekt einplanen möchte, findet über die ROMA Fachhändlersuche einen qualifizierten Ansprechpartner in der Nähe.