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29.07.2026

Hitzeschutzmonitor Deutschland 2026: Wohngebäude haben große Lücken beim Hitzeschutz

Der neue Hitzeschutzmonitor Deutschland zeichnet erstmals ein repräsentatives Bild davon, wie gut Deutschlands Wohngebäude auf die zunehmende Hitze vorbereitet sind. Das Ergebnis: Rund 60 % verfügen über keinen wirksamen Hitzeschutz. Die Studie unter 2.020 Haushalten wurde von B+L Marktdaten (Bonn) im Auftrag vom ROMA erstellt, Marktführer für Vorbaurollladen und führender Hersteller von außenliegenden Sonnenschutzsystemen aus Bayern.

Hitzeschutzmonitor 2026

Die wichtigsten Ergebnisse im Einzelnen

I. Belastung: Fast jeder zweite Haushalt (48,7%) berichtet von hitzebedingten Schlafproblemen. 18,3 % mussten zum Schlafen bereits in einen anderen Raum ausweichen, 5,2 % gehen ins Hotel. 6,86 Millionen Haushalte sorgen sich, dass ihr Zuhause in der Hitzezeit künftig nicht mehr ausreichend bewohnbar ist, und knapp jeder fünfte Haushalt (19,2 %) kann sich einen hitzebedingten Umzug vorstellen.

II. Gebäudeausstattung: Rund 60 % der Wohngebäude haben keinen wirksamen Hitzeschutz.  Knapp 40 % der Befragten empfinden die Hitze in ihren Wohnräumen schon als größeres Problem als Kälte im Winter. Mehr als ein Drittel der Haushalte (36,7 %) hat keinerlei Sonnenschutz an den Fenstern, die das größte Einfallstor für Hitze sind. Jedoch: 87,7 % der Haushalte kennen die staatlichen Fördermöglichkeiten nicht.

III. Hitzeschutzindex: Im Rahmen der repräsentativen Befragung wurde außerdem ein Hitzeschutzindex errechnet, der als Kennziffer für den Zustand des deutschen Wohngebäudebestands nun jährlich neu erhoben wird. Der Hitzeschutzindex 2026 beträgt 3,3 von 10 Punkten.

"Während der Sommerhitze verbringen die Menschen die meiste Zeit in Gebäuden, doch die sind in Deutschland überwiegend nicht für diese Belastung ausgelegt", sagt Dr. Mathias Klaiber, Mitglied der Geschäftsleitung der ROMA KG. "Beim Schutz vor Kälte sind Problem und Lösungen gesellschaftlich fest verankert, beim Schutz vor Hitze stehen wir noch am Anfang. Das zeigt sich auch daran, dass die staatliche Förderung kaum bekannt ist. Mit der jährlichen Erhebung des Hitzeschutzindex wird von nun an bewertet, wie sich der Wohngebäudebestand im Hinblick auf die zu erwartende Zunahme von Hitze entwickelt.“

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