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22.10.2026

Sonnenschutz für Panoramafenster: Haus G in Hanglage bei Marburg

Haus mit Panoramablick und Raffstoren

Sonnenschutz für Panoramafenster soll die Sonne abhalten, nicht die Aussicht. Haus G bei Marburg zeigt, wie das gelingt. Das Wohnhaus von Althausarchitekten BDA steht an einem steilen Hang und man blickt über eine weite Senke bis zur Amöneburg.

Das Gebäude entwickelt sich dabei unmittelbar aus der Topografie heraus. Großzügige Verglasungen rahmen die Landschaft wie Bilder ein, während ROMA Raffstoren für Sichtschutz, Lichtlenkung und sommerlichen Wärmeschutz sorgen. Das Ergebnis ist ein Zuhause, das Ausblicke inszeniert, Energie sparen kann und den Bewohnern jeden Tag aufs Neue besondere Raumerlebnisse bietet.

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Architektur aus der Hanglage heraus gedacht

Manche Grundstücke verlangen nach Standardlösungen. Andere nach einer Architektur, die sich intensiv mit den Gegebenheiten des Ortes auseinandersetzt. Haus G gehört eindeutig zur zweiten Kategorie. Das großzügige Grundstück liegt in einer exponierten Hanglage und eröffnet einen beeindruckenden Blick über das Tal bis hin zur markanten Silhouette der Amöneburg. Gleichzeitig stellte die Topografie die Planer vor besondere Herausforderungen. Neben der Hangneigung mussten die Vorgaben des Bebauungsplans sowie die geologischen Eigenschaften des Baugrunds berücksichtigt werden.

Gemeinsam mit Fachingenieuren und Geologen entwickelten die Althausarchitekten BDA deshalb ein Konzept, das die Bedingungen des Grundstücks nicht als Einschränkung, sondern als Entwurfsgrundlage nutzt. So entstand ein Gebäude, das den Hang förmlich hinabstaffelt und sich selbstverständlich in das Gelände einfügt.

Aussicht auf das Tal

Die Idee für das Haus ist direkt aus der Topografie entstanden. Wir wollten die besonderen Qualitäten des Grundstücks nutzen und gleichzeitig ein Gebäude schaffen, das sich natürlich in die Landschaft einfügt.

Christopher Althaus, Althausarchitekten BDA

Panorama genießen im Haus G

Die außergewöhnliche Aussicht ist das prägende Merkmal des Grundstücks. Dennoch entschieden sich die Architekten bewusst dagegen, den Blick an jeder Stelle des Hauses permanent erlebbar zu machen. Stattdessen folgt die Architektur einer sorgfältig komponierten Raumabfolge.

Bereits die Anfahrt wird Teil des Erlebnisses. Zwei große bereits bestehende Bäume, die mit erheblichem Aufwand erhalten wurden, bilden das natürliche Entrée des Grundstücks. Über eine Brücke gelangen Bewohner und Besucher vom Straßenniveau direkt zum Haus. Das darüberliegende Flachdach dient zugleich als geschützter Doppelcarport.

Schon hier öffnet sich erstmals das Panorama. Beim Betreten des Hauses verschwindet der Ausblick dann wieder aus dem Blickfeld. Erst beim Hinabgehen der geradläufigen Treppe in das Wohngeschoss offenbart sich die Landschaft erneut und zwar noch eindrucksvoller als zuvor. Die Architektur spielt bewusst mit Verbergen und Offenbaren.

Spannend wird ein Panorama erst dann, wenn man es nicht an jeder Stelle sieht. Architektur kann Neugier erzeugen und den Blick bewusst lenken.

Christopher Althaus, Althausarchitekten BDA

Wohnen mit Blick ins Tal

Das Herzstück von Haus G befindet sich auf der mittleren Ebene. Hier verschmelzen Wohnraum, Essbereich und Küche zu einer großzügigen Raumlandschaft.

Die offene Gestaltung schafft fließende Übergänge über die gesamte Ebene hinweg. Gleichzeitig wurde die Küche bewusst etwas zurückversetzt angeordnet. Wer die Treppe hinunterkommt, erlebt zunächst den Wohn- und Essbereich sowie die beeindruckende Aussicht.

Panoramafenster holen die Landschaft unmittelbar ins Haus. Das Wohnzimmer wirkt wie eine über dem Hang schwebende Aussichtskanzel. Je nach Wetterlage verändert sich das Bild vor den Fenstern ständig: Morgendlicher Nebel, vorbeiziehende Wolken, Gewitterstimmungen oder die tief stehende Abendsonne werden Teil des täglichen Wohnerlebnisses. Die Architektur macht die Natur damit nicht nur sichtbar, sondern spürbar.

Sonnenschutz für Panoramafenster: Aussicht mit Sichtschutz

Die großzügigen Verglasungen sorgen für außergewöhnliche Ausblicke und eine helle, offene Atmosphäre. Gleichzeitig stellen sie hohe Anforderungen an Sonnen-, Blend- und Sichtschutz. Gemeinsam mit den Bauherren entschieden sich die Architekten deshalb für ROMA Raffstoren. Sie ermöglichen eine präzise Steuerung des Tageslichts und sorgen dafür, dass Ausblicke erhalten bleiben, während unerwünschte Einblicke reduziert werden.

Wohnzimmer mit Panoramafenster und Raffstoren

Raffstoren sind für uns ein universelles Werkzeug. Sie ermöglichen Lichtlenkung, Sichtschutz, Verschattung und je nach Situation sogar eine nahezu vollständige Abdunklung.

Christopher Althaus, Althausarchitekten BDA

Licht lenken über die Lamellen

Der große Vorteil von Raffstoren an Panoramafenstern liegt in den verstellbaren Raffstorelamellen. Anders als ein geschlossener Behang lassen sie sich so ausrichten, dass Tageslicht und Ausblick erhalten bleiben. So entstehen im Innenraum immer wieder neue Lichtstimmungen.

  • Waagerecht geöffnet: Ausblick weitgehend frei, viel Tageslicht

  • Leicht angewinkelt: Blick ins Tal bleibt, direkte Sonne und Blendung werden abgehalten

  • Steil angestellt: Mehr Sichtschutz, deutlich weniger Wärmeeintrag

  • Geschlossen: Angenehme Abdunklung, etwa im Schlaf- oder Badbereich

Sichtschutz, ohne den Ausblick aufzugeben

Große Glasflächen bedeuten auch: Wer hinausschaut, kann gesehen werden. Raffstoren sorgen dafür, dass Ausblicke erhalten bleiben, während unerwünschte Einblicke reduziert werden. Je nach Sonnenstand und Nutzungssituation lassen sich Licht, Schatten und Privatsphäre individuell regulieren.

Hitzeschutz vor dem Fenster

Haus G kombiniert eine hochwertige Gebäudehülle mit moderner Haustechnik und einer großzügig dimensionierten Photovoltaikanlage. Besonders wichtig war den Beteiligten dabei ein wirksamer sommerlicher Wärmeschutz, denn gerade große Glasflächen können zu unerwünschten Wärmeeinträgen führen.

Der außenliegende Sonnenschutz übernimmt hier eine entscheidende Aufgabe. Die Raffstoren reduzieren die Aufheizung der Räume bereits vor der Verglasung und tragen so dazu bei, dass die Räume auch an heißen Sommertagen angenehm bleiben. Das senkt den Kühlbedarf und erhöht den Wohnkomfort.

Nachhaltigkeit und Wohnkomfort gehen für uns immer Hand in Hand. Ein guter sommerlicher Wärmeschutz sorgt für angenehme Räume und reduziert gleichzeitig den Energiebedarf

Christopher Althaus, Althausarchitekten BDA

Architektur für Menschen

Für die Althausarchitekten steht nicht die reine Form im Mittelpunkt eines Projekts, sondern das Wohnerlebnis der Menschen, die darin leben. Deshalb entstehen ihre Gebäude aus einer intensiven Auseinandersetzung mit Ort, Topografie und den individuellen Wünschen der Bauherren. Zahlreiche Varianten, Entwurfsstudien und gemeinsame Entscheidungen sorgen dafür, dass sich die Bewohner bereits vor dem Einzug mit ihrem Haus identifizieren können.

Auch Haus G folgt diesem Anspruch. Die Architektur rahmt gezielt Ausblicke, schafft spannende Raumfolgen und verbindet modernes Wohnen mit einer außergewöhnlichen Beziehung zur Landschaft. Das Ergebnis ist ein Haus, das nicht nur auf einem besonderen Grundstück steht, sondern dessen Qualitäten jeden Tag aufs Neue erlebbar macht.

Christopher Althaus von Althausarchitekten BDA

Panorama planen mit ROMA

Haus G bei Marburg zeigt eindrucksvoll, wie durchdachte Architektur und ROMA Raffstoren zu einem harmonischen Gesamtkonzept verschmelzen können: Die Raffstoren halten Sonnenwärme vor dem Glas ab, lenken das Tageslicht über die Lamellen und regeln Einblicke, ohne den Ausblick zu verstellen.

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