Hitzeschutz am Arbeitsplatz: Was gilt bei Hitze im Büro?
Welche Reglungen zum Hitzeschutz am Arbeitsplatz gelten, fragen sich viele Arbeitgeber und -nehmer jedes Jahr auf Neue. Vorgaben hierzu sind in der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) sowie in der Technischen Regel A3.5 festgelegt. Konkret finden sich darin Handlungsempfehlungen für Arbeitgeber sowie Grenztemperaturen, ab denen Maßnahmen gegen Hitze im Büro ergriffen werden müssen.
Außenliegende Sonnenschutzsysteme wie Rollladen, Raffstores und Textilscreens sind besonders gut geeignet, um die Raumtemperaturen im Büro oder am Heimarbeitsplatz angenehm kühl zu halten. Für optimalen Arbeitsschutz im Sommer und ein angenehmes Raumklima lassen sich geeignete Systeme auch im Bestand nachrüsten.
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Inhaltsverzeichnis
Hitzeschutz am Arbeitsplatz: Das Wichtigste in Kürze
Ab 26°C Raumtemperatur sollten Arbeitgeber laut ASR A3.5 erste Maßnahmen zum Hitzeschutz im Büro ergreifen.
Ab 30°C Raumtemperatur sind wirksame Gegenmaßnahmen gegen die Hitzebelastung verpflichtend.
Außenliegende Sonnenschutzsysteme gehören zu den wirksamsten technischen Maßnahmen gegen Hitze im Büro.
Rollladen, Raffstoren und Textilscreens stoppen Sonnenstrahlen bereits vor dem Fenster und verhindern so, dass Räume unangenehm stark aufheizen.
Arbeitsschutz bei Hitze im Büro – welche Vorgaben gelten?
Die ArbStättV verpflichtet Arbeitgeber dazu, Arbeitsstätten so zu gestalten, dass die Gesundheit der Beschäftigten zu jeder Zeit geschützt ist. Damit fällt auch der Schutz vor gesundheitsschädlichen Temperaturen unter die Verantwortung der Arbeitgeber. Konkretisiert wird diese Fürsorgepflicht durch die Technische Regel ASR A3.5 der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).
Diese Technische Regel zu Raumtemperaturen beschreibt, in welchem Bereich sich die Temperatur in Büroräumen bewegen sollte: Als gesundheitlich akzeptabel gelten Temperaturen zwischen 20 und 26°C. Zudem gibt sie vor, welche Maßnahmen zum sommerlichen Wärmeschutz zu ergreifen sind, sobald gewisse Temperaturschwellen überschritten werden.
Schwellenwerte für Büroräume:
Welche Maßnahmen zur Senkung der Raumtemperatur Arbeitgeber umsetzen müssen, ist nicht konkret vorgeschrieben. Meist ist es möglich, die Methoden nach eigenem Ermessen auszuwählen und umzusetzen.
Was hilft gegen Hitze im Büro?
Dass Beschäftigte bei starker Hitze automatisch „Hitzefrei“ bekommen, ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Dennoch müssen Arbeitgeber sicherstellen, dass die Temperaturen in Büroräumen auch im Hochsommer gesundheitlich zumutbar bleiben. Technische Maßnahmen sind dafür besonders effektiv: Elektrische Kühlsysteme und außenliegende Sonnenschutzsysteme helfen dabei, Räume auch bei hohen Außentemperaturen kühl zu halten.
Funktionsstarke Sonnenschutzsysteme wie Rollladen, Raffstoren und Textilscreens verhindern, dass Räume im Sommer unangenehm stark aufheizen. Im geschlossenen Zustand stoppen und reflektieren sie Sonnenstrahlen, bevor sie auf die Verglasung treffen können. Zusätzlich wirken sie dämmend, indem sie vor Hitze von außen schützen und verhindern, dass kühle Luft nach außen entweicht.
Sofortmaßnahmen zum Gesundheits- und Arbeitsschutz bei Hitze im Büro
Falls keine geeigneten technischen Mittel gegen Hitze am Arbeitsplatz vorhanden sind, können Arbeitgeber verschiedene Sofortmaßnahmen ergreifen. Diese sind zwar weniger effektiv, aber helfen dennoch dabei, den Vorgaben aus dem Arbeitsrecht zum Hitzeschutz im Büro gerecht zu werden.
Richtig lüften: Fenster sollten in den frühen Morgenstunden geöffnet werden, um kühle Luft in die Räume zu lassen. Sobald die Außentemperatur die Temperatur im Büro übersteigt, bleiben Fenster am besten geschlossen.
Vorhandenen Sonnenschutz schließen: Innenliegender Sonnenschutz ist zwar weniger effektiv, aber sollte trotzdem geschlossen bleiben. So können sich Mitarbeitende vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.
Flexible Arbeitszeiten nutzen: Arbeitnehmer in Gleitzeit sollten ihren Arbeitstag möglichst früh beginnen, um ihre Arbeitszeit während der heißen Nachmittagsstunden zu reduzieren.
Außenliegender Hitzeschutz für den Arbeitsplatz
Bei Hitze am Arbeitsplatz zählt außenliegender Sonnenschutz zu den wirksamsten baulichen Maßnahmen. Während innenliegende Jalousien oder Vorhänge Sonnenstrahlung erst hinter der Glasscheibe abfangen, wirken Rollladen, Raffstoren und Textilscreens, bevor die Sonne auf das Glas trifft. Raffstorenlamellen und Rollladenprofile aus Aluminium reflektieren Sonnenstrahlen und wirken so optimal gegen Hitze.
Raffstoren bieten dabei einen zusätzlichen Vorteil für Büroräume. Mit ihren stufenlos bewegbaren Lamellen sorgen sie für effektiven Blendschutz am Arbeitsplatz und optimale Lichtbedingungen am Bildschirm. Zudem müssen Sie mit Raffstoren nicht auf natürliches Tageslicht verzichten. Über leicht geöffnete Lamellen lassen Sie Licht herein, während ein Großteil der Sonnenstrahlen weiterhin reflektiert wird – für eine angenehme Beschattung am Fenster und bis zu 75 % weniger Hitze im Innenraum.
Auch hochwertige Textilscreens stoppen Sonnenstrahlen bereits vor dem Fenster und tragen so effektiv zu einem angenehmeren Raumklima bei. Durch die Transparenz des speziellen Textilscreen-Gewebes kann zugleich weiterhin natürliches Tageslicht einfallen. So werden Hitzeschutz und komfortable Raumbeleuchtung zugleich möglich. Je nachdem, wie viel Sonnenschutz oder Lichteinfall gewünscht ist, lassen sich Gewebe mit verschiedenen Öffnungsfaktoren montieren – für stärkeren Schutz an Fenstern mit Südausrichtung und maximalen Lichteinfall an den restlichen Fenstern.
Außenliegende Sonnenschutzsysteme mit elektrischem Antrieb bieten nicht nur zusätzlichen Komfort, sondern leisten auch einen wertvollen Beitrag zum Hitzeschutz im Büro. Elektrische Textilscreens sowie elektrische Außenjalousien lassen sich mit Sonnen- und Temperatursensoren koppeln. So schließt und öffnet der Sonnenschutz immer genau dann, wenn es sinnvoll ist.
In Kombination mit einem ROMA Smart Home-System lässt sich der Sonnenschutz auch bei Abwesenheit steuern – bequem per App oder Zeitschaltung. So stellen Sie sicher, dass Räume auch dann vor Hitze von außen geschützt sind, wenn sich gerade niemand im Büro befindet.
Hitzeschutz nachrüsten
Auch im Bestand lässt sich wirksamer Hitzeschutz am Arbeitsplatz meist ohne größere Baumaßnahmen nachrüsten. Das gleiche gilt für Homeoffice-Arbeitsplätze. Vorbautextilscreens und Vorbauraffstoren werden über dem Fenster an der Fassade montiert, sodass keine Eingriffe in die Bausubstanz vorgenommen werden müssen. Dort sorgen sie für optimalen Hitzeschutz, ohne auf natürliches Tageslicht am Arbeitsplatz verzichten zu müssen.
In Kombination mit einem Solarantrieb wird die Montage noch einfacher, denn Sonnenschutz mit Solarantrieb benötigt keine zusätzliche elektrische Verkabelung. Dieser funktioniert energieautark und leisten neben Hitzeschutz einen erheblichen Beitrag zur Verbesserung der Energieeffizienz.
Funktionsstarker Hitzeschutz für Homeoffice und Büro von ROMA
Ob im Büro oder am Heimarbeitsplatz: ROMA bietet mit funktionsstarken Rollladen, Raffstoren und Textilscreens für jede Fensterfläche eine passende Lösung für zuverlässigen Hitzeschutz am Arbeitsplatz. Die Systeme von ROMA sind für Neubauten und energetische Sanierungen am Fenster geeignet, sodass sie sich flexibel als langfristige Maßnahme gegen Hitze im Büro montieren und nachrüsten lassen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Hitzeschutz am Arbeitsplatz
Ab welcher Temperatur müssen Arbeitgeber Maßnahmen zum Hitzeschutz im Büro ergreifen?
Ab einer Innentemperatur von 26°C empfiehlt die Technische Regel ASR A3.5 Arbeitgebern, erste Maßnahmen zu ergreifen. Steigt die Temperatur über 30°C sind sie dazu verpflichtet, wirksame Schritte gegen Hitze im Büro einzuleiten.
Haben Arbeitnehmer ein Recht auf „Hitzefrei“?
Nein, Arbeitnehmer haben kein pauschales Recht auf „Hitzefrei“, wenn die Temperaturen im Büro steigen. Arbeitgeber sind jedoch dazu verpflichtet, Maßnahmen wie Arbeit im Homeoffice und Gleitzeit ab bestimmten Temperaturen anzubieten.
Welche Maßnahmen helfen effektiv gegen Hitze im Büro?
Am wirksamsten sind technische Lösungen wie elektrische Klimatisierung und außenliegender Sonnenschutz. Raffstoren und Textilscreens sind besonders gut für Büros geeignet, da sie Sonnenstrahlen bereits vor der Verglasung abhalten, Räume vor dem Aufheizen schützen und die Nutzung des natürlichen Tageslichts weiterhin möglich bleibt.
Welche Vorteile bieten außenliegende Sonnenschutzsysteme?
Außenliegende Sonnenschutzsysteme reflektieren Sonnenstrahlung und verhindern so, dass Wärme überhaupt erst in den Raum gelangt. Im Vergleich zu innenliegenden Lösungen reduzieren sie den Wärmeeintrag deutlich und wirken gleichzeitig dämmend gegen die Außenhitze.