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2013-04-19
Butler mit Touchscreen und Funkverbindung

Er öffnet direkt nach dem Aufstehen die Außenjalousie, lässt rechtzeitig den Sonnenschutz runter und schließt abends gleich bei Dämmerung die Rollläden – unaufgefordert, ohne zu murren und absolut zuverlässig. Die Rede ist nicht vom persönlichen Butler, sondern von ausgeklügelter Haustechnik. Was vor ein paar Jahren noch als Zukunftsvision unter dem Schlagwort „Smart Home“ angekündigt wurde, wird heute Schritt für Schritt Wirklichkeit. Ein Beispiel ist die neue Multifunktionssteuerung Roma Pad.

Der Einzug modernster Technologie in die eigenen vier Wände macht den Alltag vieler Haus- und Wohnungsbesitzer komfortabler. Handgriffe, die bislang manuell, per Knopfdruck oder mit einem Handsender erledigt wurden, übernimmt künftig eine individuell programmierbare Automatiksteuerung. Damit entfallen unbeliebte Routinearbeiten, wie das morgendliche Hochziehen der Rollläden in allen Räumen. Wer das System richtig nutzt, kann am Ende des Tages sogar Energie sparen.

Wie funktioniert das Roma Pad? Die Steuerung ist etwas größer als ein klassisches Smartphone und passt auf jeden Wohnzimmertisch. Mit ihrem schwarz-weißen Design und einer Touchscreen-Oberfläche sieht sie auch fast wie ein modernes Handy aus. Das Gerät vernetzt Rollläden und Raffstore sowie in einem weiteren Schritt Markisen, Fenster und Türen per Funk. Wer bereits Rollläden und Sonnenschutzsysteme besitzt, die mit Motoren ausgestattet sind – bei vielen Herstellern mittlerweile Standard –, kann seine Wandsender und Fernbedienungen nach der Installation des neuen Systems getrost vergessen. Gebraucht wird nur noch eine Multifunktionssteuerung.

Das Roma Pad tauscht sich kontinuierlich mit allen Rollläden und Sonnenschutzelementen aus. Es verschickt Befehle und erhält Rückmeldung, sobald die Aufträge ausgeführt sind. Welche Aufgaben sind geplant, welche sind noch aktiv und welche bereits erledigt? Der Benutzer sieht auf einen Blick an der Statusanzeige des Displays, ob der Rollladen im Obergeschoss schon heruntergelassen wurde. Der Hausherr legt Szenarien fest, die er immer wieder braucht – ganz individuell für jedes Zimmer, jede Tageszeit und jedes Sonnenschutzelement. Der sich schließende Rollladen täglich um 18 Uhr, wenn's draußen frostig wird, ist schnell und ohne Expertenhilfe programmiert. So werden mittelfristig Kosten für Heizung und Kühlanlagen gespart – intelligenter Haustechnik sei Dank.

In Kombination mit Wind- und Lichtsensoren kann man dieses System weiter ausbauen. Wenn sich die Lamellen von Raffstoren automatisch schließen, sobald die Sonneneinstrahlung zu intensiv wird, bleibt es drinnen angenehm – und die Bewohner freuen sich, wenn sie nach Hause kommen. Windsensoren schützen den Raffstore selbst.