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2013-11-11
Hilfestellung für energieeffizientes Bauen

Effektiv: Außenliegende textile Sonnenschutzsysteme tragen dazu bei, dass sich Gebäude weniger aufheizen. Der Gewebe-Berater von Roma gibt Architekten Hilfestellung bei der Suche nach dem passenden Behang für jede Bausituation.

Der sommerliche Wärmeschutz spielt eine nicht zu vernachlässigende Rolle bei der Energieeffizienz von Gebäuden. Die Innentemperatur darf nicht über festgelegte Grenzwerte hinaus steigen. Das schreibt unter anderem die Energieeinsparverordnung vor. Dies bedeutet: Schon bei der Planung müssen Architekten gewährleisten, dass die gewählte Sonnenschutzlösung dieser Vorgabe gerecht wird. Bei der Wahl eines textilen Behangs steht Planern nun der Gewebe-Berater von Roma zur Seite. Das Handbuch listet detailliert etwa 200 Tuchmöglichkeiten und die jeweiligen Energieeinfallswerte auf. Damit unterstützt der Hersteller eine einfache und zielgerichtete Konzeption.

Wenn Sonnenstrahlen bereits vor dem Fenster abgefangen werden, heizt sich das Gebäude weniger auf. Bei Textilscreens hängt die Wirkungsweise und Effizienz des Sonnenschutzes auch von häufig wenig beachteten Details ab: Farbton und Gewebeart haben einen entscheidenden Einfluss auf die visuelle und thermische Durchlässigkeit des Behangs. Welcher Behang gewählt wird, hängt letztlich besonders davon ab, welche Funktion das Gewebe erfüllen soll. Dies wird nicht nur vom Wunsch des jeweiligen Bauherren, sondern auch von den baulichen Gegebenheiten beeinflusst. Eine Gebäudefront, die den ganzen Tag der Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, muss anders ausgestattet werden, als die Schattenseite. Zu berücksichtigen sind Faktoren wie die Ausrichtung der Fassade und der Einfallswinkel der Sonne.

Grundsätzlich gilt: helle Farben reflektieren die Licht- und Wärmestrahlen besser als dunkle. Allerdings ermöglichen sie nur eine reduzierte Sicht nach draußen. Dunklere Farben auf der anderen Seite absorbieren die Strahlung, bieten jedoch die Möglichkeit, auch in heruntergelassenem Zustand zu sehen, was vor dem Fenster geschieht. Prinzipiell stehen drei verschiedene Gewebegruppen (Glasfaser-, Polyester- und Spezialgewebe) zur Verfügung. Innerhalb dieser drei Produktgruppen gibt es eine große Bandbreite an Farben und Strukturen – und folglich an Produkteigenschaften wie Blendschutz, Sichtschutz bei Tag und Nacht, Transmission, Reflexion und Absorption sowie UV-Schutzfaktor. Der Roma-Gewebeberater listet zu jeder einzelnen Variante den sogenannten Fc-Wert sowie den Gesamtenergiedurchlassgrad auf. Für Architekten ist daraus schnell ersichtlich, wie viel Sonnenenergie durch das textile Gewebe und das Fensterglas in den Raum einfällt. Für energieeffizientes Bauen sind diese Angaben essenziell.

Bei Roma kommen textile Behänge in drei verschiedenen Produkten zum Einsatz: Zip-Screen, Roll-Screen und Puro-XR-zip.